Worum es geht
Baurechtszins, Restlaufzeit und Wiederverkauf als eigene Kostenblöcke einer Kaufentscheidung verstehen. Die folgenden Punkte helfen, die wichtigsten Annahmen strukturiert zu prüfen und Zahlen nicht isoliert zu betrachten.
1. Ein tieferer Kaufpreis ist nicht automatisch günstiger
Beim Baurecht erwerben Sie das Gebäude oder die Wohnung, nicht aber das Grundstück in derselben Form wie bei klassischem Eigentum. Dafür fällt ein wiederkehrender Baurechtszins an. Für einen fairen Vergleich muss dieser wie eine zusätzliche laufende Wohnkostenposition behandelt werden.
Prüfen Sie nicht nur den heutigen Zins, sondern auch Indexierung, Anpassungsintervalle und die vertragliche Formel. Kleine Veränderungen können über einen langen Zeitraum einen grösseren Effekt haben als der anfängliche Preisvorteil.
2. Restlaufzeit und Ausstieg mitdenken
Je näher das Vertragsende rückt, desto wichtiger werden Heimfallentschädigung, Verlängerungsoptionen und die Finanzierbarkeit für spätere Käufer. Banken können Objekte mit kurzer Restlaufzeit zurückhaltender beurteilen.
Rechnen Sie mehrere Szenarien mit unterschiedlichen laufenden Kosten und Zeiträumen. Den Vertrag selbst sollten Sie vor dem Kauf fachlich prüfen lassen; der Rechner zeigt nur, wie empfindlich Ihr Kostenvergleich auf die Annahmen reagiert.
Selbst berechnen
Mit den eigenen Zahlen prüfen
Nutzen Sie den Rechner mit Ihren Annahmen und vergleichen Sie zusätzlich ein vorsichtiges Szenario.
Kauf und Miete vergleichenDieser Beitrag vermittelt allgemeine Informationen und ist keine Finanz-, Anlage-, Immobilien- oder Steuerberatung.